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DividendenAdel Awards: Münchener Rück und Aurelius räumen ab

Die Münchener Rück und Aurelius sind die strahlenden Sieger der DividendenAdel Awards, die wir gemeinsam mit der Deutsche Börse AG initiiert und am Mittwochabend in Frankfurt erstmals verliehen haben. Der weltgrößte Rückversicherer und die auf Sanierungsfälle spezialisierte Private Equity-Gesellschaft konnten nicht nur die Fach-Jury überzeugen. Beide Firmen rangieren auch ganz oben in der Gunst der exakt 2.388 (Privat-)-Anleger. Ausgezeichnet wurden außerdem Fielmann, Rational, Bechtle und BayWa. Fresenius wurde mit einem Sonderpreis für Dividendenkontinuität gewürdigt.

Luxus-Aktien: Je exklusiver, umso dividendenstärker

Fünfstellige Preise für eine Handtasche, auf die man bisweilen sogar jahrelang warten muss, sofern man überhaupt eine kaufen darf: Die „Birkin Bag“ von Hermès ist das wohl begehrteste Accessoire unserer Zeit. Passend dazu ist auch die Aktie der französischen Glamour-Marke auf Rekordkurs – kein Wunder angesichts von 23 Dividenden-Anhebungen in Serie. Doch auch andere Luxus-Firmen verwöhnen ihre Anteilseigner mit exklusiven Ausschüttungen.

Negativer Realzins: Im Westen nichts Neues

Gestern EZB-Sitzung, wobei der Euro-Leitzins wie erwartet bei 0,0% geblieben ist. Das, was Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon „Enteignung der Sparer“ nennt, setzt sich also unvermindert fort – wenngleich es sich dabei nicht ausschließlich ein Phänomen der Ära Draghi handelt: Auch in der vermeintlich guten alten Zeit, als die Notenbanken sich primär um Geldwertstabilität statt um Konjunkturimpulse sorgten, wurden Vermögen entwertet. Nur hat das damals eben die Inflation erledigt.

Matthias Reim CTS Eventim Konzert

Verdammt, ich lieb‘ dich: Dividenden-Star CTS Eventim

Konzerte, Musicals, Theater: CTS Eventim verdient bei fast jedem Event mit und kann Aktionäre deshalb seit acht Jahren mit steigenden Ausschüttungen verwöhnen. Die jüngste Kursentwicklung der auch im DividendenAdel Deutschland Portfolio enthaltenen Aktie enttäuscht zwar, doch langfristig sollte die Management-Qualität sich einem steigenden Unternehmenswert niederschlagen.