Autor: Christian W. Röhl

RWE Dividende Nullrunde 0

Stromausfall: RWE überrascht die Experten mit erneuter Nullrunde

Wie im Vorjahr lässt RWE auch 2017 die Dividende ausfallen. Der Sorgen-Versorger trotz damit dem Druck der kommunalen Aktionäre – stellt allerdings ab dem nächsten Jahr mindestens 0,50 Euro je Aktie in Aussicht. Bleibt zu hoffen, dass der Konzern mit seinen Prognosen zur Dividende nicht so daneben liegt wie die Analysten der Banken. Die wurden nämlich wie schon im letzten Jahr auf dem ganz falschen Fuß erwischt: Von 16 Experten, die seit Jahresanfang eine Schätzung zur RWE-Ausschüttung veröffentlicht haben, hatten gerade einmal fünf die Null auf dem Zettel.

DividendenAdel Bayer Kreuz 0

Gesunde Anhebung: (Dividenden-)Adel verpflichtet und Bayer liefert

Bayer will dieses Jahr je Aktie 2,70 Euro ausschütten, 20 Cent oder rund 8% mehr als im Vorjahr. Damit hebt der DAX-Konzern seine Dividende zum siebten Mal in Folge an und baut seine Erfolgsbilanz auf 13 Jahre ohne Kürzung aus. Auch die Rendite kann sich sehen lassen. Wer irgendwann nach der letztjährigen HV zu Preisen unter 100,00 Euro eingestiegen ist, realisiert nun um die 3% – und darf sich obendrein über prozentual zweistellige Kursgewinne freuen. Unabhängig von der Monsanto-Transaktion bestätigen die Leverkusener ihren DividendenAdel-Status.

DividendenAdel Danone Lebensmittel 0

Unilever wird (doch nicht) gefressen… und was ist mit Danone?

Mit Essen spielt man nicht, hat Oma immer gesagt. Doch das Lebensmittel-Monopoly ist in vollem Gange. Zwar hat KraftHeinz sein Übernahmeangebot für Unilever bereits nach zwei Tagen wieder zurückgezogen, doch die Geschichte ist noch lange nicht vorbei: Investoren wollen Wachstum sehen und das ist kurz- bis mittelfristig nur über Skalen- und Synergieeffekte darstellbar, weshalb Fusionen nur eine Frage der Zeit sind. Unter Druck ist dabei auch Marktführer Nestlé, profitieren könnte Danone – wobei die (reichlich wolkige) Übernahmephantasie nicht der entscheidende Grund ist, warum die Yoghurt-, Wasser- und Babybrei-Aktie gut ins Portfolio passt.

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SDAX erstmals über 10.000: Dividendenjagd im Durchgangsbahnhof

Und wieder ein Rekord: Der SDAX – hinter DAX und MDAX sozusagen die 3. Börsen-Bundesliga – hat heute zu Handelsbeginn erstmals die Marke von 10.000 Punkten überschritten. Im Langfrist-Vergleich der drei Frankfurter Aktienbarometer hinkt der Nebenwerte-Index aber nach wie vor hinterher. Das hat auch damit zu tun, dass der SDAX so etwas wie der „Durchgangsbahnhof“ der DAX-Familie ist. Für engagierte Dividendenjäger bietet der Index allerdings einige interessante Opportunitäten – darunter ein Personaldienstleister mit Vollausschüttung und 5% Rendite.

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MDAX mit dem 637. Allzeithoch: Keine Bange vor dem Gipfelsturm

Während der DAX noch knapp 5% unter seinem Rekord aus dem April 2015 notiert, hat der MDAX gestern schon wieder ein neues Allzeithoch erklommen – das elfte in diesem noch jungen Jahr. Und dennoch keine Spur von Euphorie. Lieber mal ein bisschen was verkaufen, die jetzt aber wirklich überfällige Korrektur (oder alternativ den großen Crash) abwarten und dann auf ermäßigtem Niveau wieder kräftig aufstocken, denkt sich so mancher Anleger. Doch die Historie seit 1988 lehrt: Der MDAX belohnt Geduld und Nervenstärke.

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Outdoor-Pionier VF Corp.: Regendichte Rendite trotz Gegenwind

Der Outdoor-Pionier VF Corp hat zu lange auf den stationären Textilhandel gesetzt, weshalb das Wachstum 2016 hinter den eigenen Zielen zurückgeblieben ist. Dafür wurde die Firma hinter Labels wie The North Face, Timberland oder Napapijri von der Börse abgestraft – mit der schlechtesten Sechs-Monats-Performance aller US-Dividenden-Aristokraten. Die Langfrist-Perspektive für margenstarke Funktionskleidung ist aber nach wie vor intakt, weshalb wir die aktuelle Rendite von 3,5% zum Anlass für antizyklische Käufe nehmen.

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Pampers, Penaten & Co.: Dividende kassieren mit und für Baby Julian

DividendenAdel im Babyfieber und lange bevor der kleine Julian Röhl am Montagmorgen auf die Welt gekommen ist, hat der Papa natürlich schon die passenden Aktien abgecheckt. Kinder sind schließlich nicht nur Liebe, Leben und Zukunft; das Leben als Eltern hat auch gewisse wirtschaftliche Implikationen. Reinrassige „Baby-Aktien“ gibt es allerdings nicht wirklich viele. Stattdessen wird das Geschäft mit den lieben Kleinen von Konsumgüter-Konzernen aus den USA dominiert – darunter ein paar waschechte Ausschüttungs-Aristokraten.

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Red Electrica: Spanische Strom-Infrastruktur mit 5% Rendite

Red Electrica ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche Infrastruktur-Investments. Mit 18 Anhebungen in Serie gehört der Betreiber der spanischen Stromnetze zu den zuverlässigsten Dividendenzahlern der Eurozone. Dennoch notiert die Aktie mehr als ein Fünftel unter ihrem Hoch. Wir beleuchten, welche Risiken der Chance auf über 5% Dividendenrendite gegenüber stehen.