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Zum Tag der Aktie: Warum 14 Jahre der optimale Anlagehorizont sind

Montag, 18. März, der „Tag der Aktie“. Mit Spannung erwarteter Höhepunkt: Der Auftritt von Olaf Scholz auf dem Frankfurter Börsenparkett. Dem Vernehmen nach will der Finanzminister verkünden, dass Aktiengewinne ab einer Haltedauer von fünf Jahren steuerfrei sind – und anschließend live bei n-tv seine erste Aktie ordern. Nee. Ist natürlich Quatsch. Ganz im Gegensatz zu einer weiteren Info-Grafik zum MSCI World Index.

Globale Aktien seit 1971: Das Renditedreieck für den MSCI World Index

Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) hat gerade wieder sein Renditedreieck aktualisiert. Die bei vielen Investoren und Beratern beliebte Visualisierung historischer Aktienrenditen gibt’s bei der vor allem von den deutschen Top-Konzernen geförderten Interessenvereinigung allerdings nur für DAX und EURO STOXX 50. Der nicht nur für ETF-Anleger viel relevantere MSCI World Index fehlt hingegen – weshalb ich mal zu Excel und Bloomberg gegriffen habe: Fast 50 Jahre weltweite Aktien in drei Infografiken.

Neuemissionen 2018: Die meisten neuen Aktien lohnen nicht

Siemens Healthineers mit pumperlg’sunder Performance! Aber mit den meisten neuen Aktien des Jahres 2018 haben Anleger kräftig verloren: Hätte man jeden Börsendebütanten zum 1. Kurs geordert, stehen unter dem Strich 23% Verlust. Wer stattdessen DAX-ETFs gekauft hat, ist mit minus 14% glimpflicher davongekommen.

DAX Familie 2008 2018 Header

Nach sechsmal grün jetzt wieder rot: Große Infografik zur DAX-Familie 2008-18

So, das war’s mit dem deutschen Aktien-Jahr 2018. Denn an Silvester wird nicht gehandelt. Deshalb schon jetzt die Schlussbilanz, die ziemlich mau ausfällt. Alle Marktsegmente zweistellig im Minus. Aber nach sechs „grünen“ Jahren hintereinander war das wohl eine Frage der Zeit. Wichtiger ist das „Big Picture“: Die große Infografik zur DAX-Familie 2008-18.

Fresenius Neubewertung Header

Goodwill, Schulden und das Akorn-Debakel: Darum stürzt die Fresenius-Aktie ab

Als einzige deutsche Firma erfüllt Fresenius die US-amerikanische Definition eines Dividenden-Aristokraten: Mehr als 25 Anhebungen in Folge. Dabei liegt die Ausschüttungsquote jedoch zumeist unterhalb des DividendenAdel-Korridors (25-75%). Das ist aber nicht der Grund dafür, dass der Gesundheitsdienstleister an der Börse zuletzt kräftig unter die Räder gekommen ist und die Aktie nun knapp 40% unter ihren Hochs aus 2017 notiert. Auch wirklich schlechte News gibt’s nicht. Stattdessen werden einige Risikofaktoren schärfer eingepreist als früher.

Covestro Gewinnwarnung Header

Plötzliche Gewinnwarnung: DAX-Konzern Covestro verhohnepipelt Aktionäre

Ich bin sauer. Stinksauer. Auf Covestro. Nein, nicht weil die Aktie heute um 15% abgeschmiert ist. Im Gegenteil: Eigentlich wollte ich über ein paar Tranchen eine Position aufbauen und dabei habe ich nichts gegen Preisnachlässe. Auch dass ein zyklisches Unternehmen eine Gewinnwarnung ausgibt, schreckt mich nicht unbedingt. Das Konjunkturklima ist rauher geworden und 4,5% Prozent Dividendenrendite (zum Zeitpunkt meines Einstiegs) sind immer auch Signal und Prämie für das Risiko, das man eingeht. Was mich jedoch auf die Palme bringt: Erst am 25. Oktober, hatte Covestro den Ausblick für 2018 bestätigt.

Dividendensaison 2019 Kaffeesatz Header

DAX Dividendensaison 2019: Ein erster Blick in den Kaffeesatz

Wenn Siemens am morgigen Donnerstag die Zahlen zum am 30. September beendeten Geschäftsjahr vorlegt, gibt’s wohl auch eine Aussage zur Dividende, die der traditionell Ende Januar stattfindenden Hauptversammlung vorgeschlagen werden soll. Im Vorgriff auf die DAX Dividendensaison 2019 deshalb mal ein Blick in den Kaffeesatz, sprich die aktuellen Prognosen der Analysten – die nicht mehr ganz so rosig aussehen. Bei einem Drittel der DAX-Konzerne dürfte die Ausschüttung nur stagnieren. Und ausgerechnet für den bisherigen Volumen-Kaiser steht sogar eine Kürzung im Raum.

Das Börsenbericht-o-Mat-Glücksrad: Jetzt nicht hypercrashilieren!

Endlich enthüllt: So kommen die Börsenberichte zustande, in denen „Experten“ erklären, warum die Aktien gerade fallen. Einfach wie auf dem Jahrmarkt am Rad drehen und einen von acht plausiblen Gründen für den Kursrutsch erhalten. China, Immobilien, Euro-Krise, Zinsangst – für jeden ist was dabei, weshalb das runde Ding in vielen Redaktionsstuben steht…

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Dow Jones verliert 800 Punkte: Der Crash, die Dividende und das Gespenst von 1987

Alarm! Da verliert der Dow Jones mal 800 Punkte an einem Tag und notiert nun gut 5% unter seinem erst letzte Woche markierten Allzeithoch – und schon rufen Medien und Analysten den „Crash“ aus. Aber gut: Der Wettlauf um Reichweite und Klicks ist hart, da kommt ein bisschen Drama ganz gelegen. Doch auch für den gemeinen Privatanleger sind solche Phasen hilfreich.

Länder-Indices seit 2008: America First – und dann lange nichts…

America first! An der Börse ist die Doktrin von Donald Trump längst Realität: Seit Anfang 2008 haben US-Aktien sich verdreifacht. In keinem anderen der Top 20 Anlage-Länder konnten Aktionäre so fette Beute machen wie an der Wall Street. In der Schweiz und in Schweden gab’s immerhin eine Verdopplung, während der DAX in zehneinhalb Jahren nicht einmal 60% zugelegt hat und in Italien sogar ein Sechstel vom Geld verdampft ist.