Markiert: Deutsche Telekom

Dividendenstudie 2018 Header

Dividendenstudie 2019: Bestmarken und Bremsspuren

Deutschlands Aktiengesellschaften werden dieses Jahr mehr als 57 Mrd. Euro an Dividenden ausschütten. Damit wird die bisherige Bestmarke aus 2018 um 6,6% übertroffen. Erneut erreichen alle drei Auswahl-Indices DAX, MDAX und SDAX neue Rekord-Volumina, auch weil 88% der Index-Firmen eine Dividende zahlen. Dennoch werden Bremsspuren sichtbar: Es gibt deutlich weniger Anhebungen und mehr Kürzungen als im Vorjahr. Das ist das Fazit meiner Dividendenstudie 2019 – wie jedes Jahr veröffentlicht in Kooperation mit der FOM Hochschule und den Anlegerschützern von der DSW.

Zuverlässig steuerfrei

Steuerfrei Dividende kassieren: So guckt der Fiskus in die Röhre

Der Steuerspartrieb ist in Deutschland stärker ausgeprägt als der Sexualtrieb, weiß der Volksmund. Firmen, die steuerfrei ausschütten, stehen deshalb bei Anlegern hoch im Kurs – auch wenn das vermeintliche Steuergeschenk bloß eine Stundung ist. Dennoch hat die Sache Charme. Denn solange man nicht aussteigt, guckt der Fiskus tatsächlich in die Röhre. „Ewig und drei Tage“ engagiert zu bleiben lohnt sich indes nur bei zuverlässigen Zahlern. Grund genug, die Steuersparmodelle unter den deutschen Aktien mal unserem bewährten Qualitäts-Check zu unterziehen.

DividendenAdel Deutschland 2019 Header

Dividendenstudie 2017: Vierfacher Rekord, viel Qualität und ein paar Warnsignale

Pflichtlektüre für Dividendenkassierer: Gemeinsam mit der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW) und der FOM Hochschule haben wir heute in Frankfurt am Main die achte Auflage unserer Dividendenstudie Deutschland vorgestellt – die wohl umfassendste Analyse zum Ausschüttungsverhalten der heimischen Börsenfirmen. In allen Indices der DAX-Familie dürfen Aktionäre sich über neue Rekorde freuen, weil über zwei Drittel der Unternehmen mehr zahlen als im Vorjahr. Nicht außer Acht lassen sollten Investoren allerdings die Implikationen der möglichen Zinswende.

T-Aktie Sieben Lehren aus dem T-saster

20 Jahre T-Aktie: Sieben Lehren aus dem Telekom-Debakel

Nach anfänglichen Gewinnen wurde die T-Aktie zum Milliarden-Flop. Zum 20. Jahrestag des Börsengangs der Telekom sollten Anleger aus den Fehlern von einst die richtigen Schlüsse ziehen – und beispielsweise nie wieder allzu viel Geld auf einmal in Aktien pumpen oder sich von Vater Staat und prominenten Fernsehnasen zu Investment-Sünden verleiten lassen. Gleichzeitig ist die T-Aktie reif für einen gedanklichen Neustart, denn der Blick auf die alten Kurse sorgt doch bloß für Frust.

T-Aktie Deutsche Telekom

20 Jahre T-Aktie: Volkstrauertag für die Anlage-Kultur

Am 18. November ist es genau 20 Jahre her, dass die Deutsche Telekom an die Börse gegangen ist. Für Erstzeichner war die T-Aktie vom Kurs her ein nervenaufreibendes Nullsummenspiel. Nur dank der der Dividenden steht unter dem Strich ein mageres Plus. Viel schlimmer: Der Börsengang war die Ouvertüre zu einem Debakel, das rechtschaffene Bürger um ihre hart erarbeiteten Spargroschen gebracht und die Aktie als Geldanlage nachhaltig diskreditiert hat.

Telekom-Aktien: Freizeichen für Rendite

Früher war Telekommunikation eine heiße Wachstumsbranche. Nun geht’s um solide Netz-Infrastruktur, stabile Geschäfte – und üppige Dividenden, für die leider gern mal die Substanz angeknabbert wird. Anleger sollten sich deshalb nicht von fetten Prozenten blenden lassen. Nur gut, dass es abseits der Euro-Zone einige Telefon-Firmen gibt, die Dynamik, Zuverlässigkeit und Rendite mit maßvoller Ausschüttungspolitik vereinen.

Deutsche Telekom

Knalliges Magenta am Ende des Tunnels

Erstmals seit 2008 zahlt die Deutsche Telekom wieder mehr Dividende als im Vorjahr – und auch sonst legt die Hauptversammlung in der Kölner Lanxess Arena den Schluss nahe, dass die seit dem Amtsantritt von CEO Höttges vorgenommene Neubewertung der T-Aktie durch die Börse durchaus berechtigt ist.