Markiert: Coca-Cola

DividendenAdel Nordamerika

Serientäter in der Payout-Falle: Darum sind nicht alle US-Aristokraten DividendenAdel

In den USA gibt es über 90 Dividenden-Aristokraten: Firmen die seit mindestens einem Vierteljahrhundert Jahr für Jahr ihre Dividende anheben. Doch was nutzt eine glorreiche Historie, wenn die jüngsten Anhebungen nicht aus steigenden Gewinnen resultieren, sondern bloß daraus, dass immer größere Teile vom Gewinn an die Aktionäre verteilt werden? Genau das ist der Hauptgrund, warum fast ein Drittel aller Aristokraten durch den DividendenAdel-Härtetest fällt. Sogar prominente Titel wie Coca-Cola oder Procter & Gamble schaffen es deshalb nicht in die neue Auswahlliste.

Cola Pepsi Monster

Monster, Coke & Pepsi: Erfrischung im Dreierpack

Qualität zum Schnäppchenpreis, da muss der DividendenAdel einfach zugreifen. Und wenn die Halbliter-Dose Monster Ultra Zero für 99 Cent verschleudert wird, packt man halt mal die große Ikea-Tüte voll, bis das Regal leer ist. An der Börse ist’s nicht ganz so einfach: Die Monster-Aktie kam zuletzt trotz üppiger Aktienrückkäufe kaum noch vom Fleck und ist mangels Dividende ohnehin nur ein Fall fürs Spaß-Portfolio. Großaktionär des Red Bull-Rivalen ist allerdings ein Ausschüttungs-Aristokrat – der einen Energie-Schub gut gebrauchen könnte.

DividendenAdel RIsiko

Risiko – eine Frage der Perspektive: United Internet vs. Coca-Cola

„Gute Analyse! Die Aktie würde ich allerdings nur für risikofreudige Anleger als geeignet einstufen“, kommentierte ein Facebook-Nutzer unsere jüngsten Gedanken zu United Internet. Ein Fazit, das auch in Anleger-Magazinen und Research-Berichten häufig zu finden ist, genau wie der Hinweis auf „krisensichere“ Alternativen wie Nestlé, Unilever oder Coca-Cola. Doch kann man wirklich so pauschal sagen, dass die Web-Holding aus dem TecDAX nur für hartgesottene Investoren infrage kommt, während risikoscheue Naturen ihr Geld lieber in die legendäre Brausefirma stecken sollten? Das hängt entscheidend davon ab, wie man Risiko definiert – anhand von Kursschwankungen, aus der Value-Perspektive oder mit Blick auf den Portfolio-Kontext.

Doppelte Coca-Cola: Aktie versus Anleihe

Auch wenn die Marketingtrompeten der Finanzindustrie gebetsmühlenartig etwas Anderes behaupten: Nein, Dividende ist nicht der neue Zins. Stattdessen haben Aktien schlichtweg ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis als Anleihen – wie unsere aktuelle Gegenüberstellung am Beispiel von Coca-Cola illustriert.

Trotzdem sind viele Anleger nach wie vor auf die Kursentwicklung fixiert und führen dabei gerne Warren Buffett ins Feld – schließlich hat Berkshire Hathaway, die börsennotierte Beteiligungsgesellschaft des Investment-Genies aus Omaha, noch nie auch nur einen einzigen Cent Dividende gezahlt.

Aristokraten bevorzugt: Warren Buffett auf Dividenden-Jagd

Wer Dividenden für verzichtbar hält, führt gerne Warren Buffett ins Feld, schließlich hat die börsennotierte Holding der Investment-Ikone aus Omaha noch nie auch nur einen einzigen Cent ausgeschüttet. Ein Blick ins Portfolio von Berkshire Hathaway zeigt aber: Der Geld-Großmeister setzt auf zuverlässige Zahler, satte Renditen – und klassische Dividenden-Aristokraten.

Christian W. Röhl DividendenAdel Investor Unternehmer Speaker

Die natürliche Essenz des Aktien-Investments

Wie 100.000 Euro sich binnen zehn Jahren verdoppeln können, weshalb Netflix entweder scheitert oder Dividende zahlt… und warum Dividenden alles sind, aber kein Mode-Thema – das und einiges mehr in unserem Interview mit BörseGo.