Henkel

Henkel ist eine von nur fünf DAX-Firma, die in den letzten 25 Jahren ohne Dividendenkürzung ausgekommen sind. Das zeigt schon: Der Konsumgüter-Konzern aus Düsseldorf gehört zum Besten, was der der deutsche Kurszettel hergibt. Anders als Beiersdorf verbindet Henkel obendrein Kontinuität mit Wachstum. In den letzten 10 Jahren wurde die Ausschüttung pro Jahr um durchschnittlich 12% p.a. angehoben. Vor diesem Hintergrund relativiert sich auch die mit 1,4% ziemlich bescheidene Dividendenrendite – wenngleich diese natürlich anzeigt, dass die Aktie kein Schnäppchen ist. Aber das war Henkel eigentlich nie… Immerhin einen kleinen Rendite-Turbo gibt es. Denn neben den im DAX enthaltenen Vorzugsaktien sind auch die mehrheitlich von der Familie gehaltenen Stämme börsennotiert. Die Dividende fällt zwei Cent niedriger aus, aber weil die Aktie nur knapp 110,00 statt 125,00 Euro kostet, stehen unter dem Strich 1,7% Rendite. Grund für den Preisabschlag ist die geringere Liquidität der Stammaktien, aber wirklich relevant ist das Thema nur für Institutionelle Investoren. Für Privatanleger sollten die durchschnittlich 1,5 Mio. Euro Tagesumsatz ausreichen.

2017-05-11 HENKEL VZ. DividendenAdel-Profil ab 2007-1

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