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FONDSTIQUE 2020: Eine richtige Finanz-Messe – nur eben voll digital

Seit mehr als einem halben Jahr hat COVID19 unser Alltagsleben fest im Griff. Und weil niemand seriös einschätzen kann, wie lange die Pandemie noch anhält, entsteht zwischen dem bangen Blick auf die Infektionszahlen, der Furcht vor einem erneuten Lockdown, der Angst um die eigene Gesundheit und der Hoffnung auf wirksame Impfstoffe eine neue Normalität. Mit Abstand, Hygiene, Alltagsmaske – und radikaler Digitalisierung. Der Online-Handel boomt, Schreibtischarbeit wird ins Home-Office verlegt, statt Geschäftsreisen gibt’s Videokonferenzen oder virtuelle Workflows und was „vor Corona“ der Lunch-Vortrag oder die Abendveranstaltung mit Get-together am Buffet war, kommt jetzt als Webinar, YouTube-Livestream oder Podcast daher.

Die (Finanz-)Welt entdeckt die Online-Interaktion

Das Geld-Gewerbe macht da natürlich keine Ausnahme. Im Gegenteil. Wer auf den einschlägigen Finanzportalen und Fondsplattformen unterwegs ist oder die Newsletter von Banken und Kapitalanlagegesellschaften abonniert hat, kann inzwischen jeden Tag irgendwo an vielfach wirklich gut gemachten Online-Events teilnehmen, auf denen aktuelle Marktentwicklungen diskutiert, Investment-Ideen vorgestellt und neue Produkte feilgeboten werden. Durchaus ein Quantensprung für eine Branche, in der die digitale Kommunikation mit Kunden und Interessenten sich lange Zeit in datenlastigen Websites und E-Mail-Versand von PowerPoint-Präsentationen erschöpft hat!

Der Charme des klassischen Messe-Konzepts

Gleichzeitig beschleunigt die Vielfalt der neuen Formate den ohnehin schon allgegenwärtigen „Information Overload“. Darunter leiden vor allem kleinere Vermögensverwalter und unabhängige Fonds-Boutiquen, die zwar oftmals innovative und erfolgreiche Anlage-Strategien abseits des Mainstreams umsetzen – aber eben nicht über die mediale Präsenz und die üppigen Budgets der großen Investment-Häuser verfügen, die auch für ihre Online-Events gerne mal prominente Experten als Reichweiten-Zugpferde einkaufen. Für Nischenplayer und Newcomer ist das klassische Messe-Konzept da schon charmanter: Man hat einen Stand, hält einen Vortrag, kommt hier und dort ins Gespräch und baut Beziehungen auf.

Ähnlich sieht’s aus der Perspektive des Kunden aus, egal ob professionell oder privat. Einmal im Jahr zum Fondskongress nach Mannheim, zur Invest nach Stuttgart oder zu einem der lokalen Börsentage fahren, dort ein bisschen herumschlendern, sich mit Anbietern und Kollegen austauschen und ein paar Inspirationen holen, die man dann daheim aufarbeitet – das ist locker zu schaffen. Aber alle irgendwie interessanten Digital-Veranstaltungen auf der Uhr haben, heute um 12.00 Uhr beim Mittags-Webinar der Börse dabei sein und morgen Nachmittag im Live-Chat mit einem Fondsmanager ein paar Fragen stellen!? Schon ambitioniert, schließlich muss und will man als Finanzberater vor allem für seine Kunden da sein und die allermeisten Privatanleger stehen zuallererst mal mitten im Berufsleben.

Digitale Info-Stände und ein facettenreiches Rahmenprogramm

Umso erfreulicher, dass HANSAINVEST jetzt die Vorteile von Präsenz- und Online-Events verbindet: Am 15. Oktober 2020 veranstaltet die zur SIGNAL IDUNA-Gruppe gehörende Kapitalverwaltungsgesellschaft die virtuelle Fonds-Messe FONDSTIQUE, auf der sich handverlesene Fonds-Boutiquen, Vermögensverwalter und Service-Provider dem Publikum präsentieren – mit digitalen Info-Ständen, an denen man eben nicht nur PDF-Broschüren mitnehmen, sondern vor allem Fragen stellen und Gespräche führen kann, auf Wunsch sogar „One-on-one“ in privaten Videochat-Räumen. Mit von der Partie sind u.a. Greiff Capital Management mit Frontmann Volker Schilling und Bit Capital mit Digital-Profi Jan Beckers, dessen „Global Internet Leaders Fund“ zu den performancestärksten deutschen Fonds zählt. Hinzu kommen zahlreiche Spezialisten für alternative Multi Asset-Strategien und attraktive Investment-Themen wie Garantiedividenden, skandinavische Aktien, Künstliche Intelligenz, eHealth oder Mikrokredite.

Obendrein gibt’s, wie sich das für eine ordentliche Messe gehört, zahlreiche Live-Vorträge und Podiumsdiskussionen – wobei dann etwa der nie um einen pointierten Spruch verlegene Kapitalmarkt-Stratege Robert Halver von der Baader Bank auf Crash-Prophet Marc Friedrich und Investment Banking-Veteran Leonhard Fischer trifft. Ein Highlight sicher auch der Auftritt von Keynote Speaker Kai Diekmann, der als langjähriger BILD-Chefredakteur, Gründer der Kommunikationsagentur Storymachine und Mitinitiator des „Zukunftsfonds“ natürlich der ideale Gesprächspartner ist, wenn es um das Spannungsfeld Finanzen/Medien/Digitalisierung geht.

Ein Format wie gemacht für unabhängige Fonds-Boutiquen

In Summe also ein ebenso ambitioniertes wie spannendes Projekt, das natürlich auch neue Herausforderungen mit sich bringt. Vor allem für die Aussteller und Referenten, die ihr Stand- und Vortragspublikum eben nicht sehen, kein mimisches Feedback erhalten und auch nicht wissen, woher die kritische Nachfrage im Live-Chat kommt – von einem geschniegelten Family Office-Manager oder einem Privatanleger in Jeans und T-Shirt (der aber vielleicht ein Millionenvermögen sein Eigen nennt). Und wenn der Vortrag Längen hat, sind die Teilnehmer nur einen Klick vom Ausgang entfernt, wohingegen es beim Verlassen eines Saales immer eine gewisse Hemmschwelle gibt.

Doch eigentlich sollten gerade unabhängige Fonds-Boutiquen die Herausforderungen des virtuellen Messe-Formats mit Bravour bestehen. Denn wer über Jahre eine professionelle Anlage-Strategie entwickelt und diese jetzt mit der HANSAINVEST als Service-KVG umsetzt, dabei unternehmerisch „Skin in the Game“ und in aller Regel auch viel eigenes Geld im eigenen Fonds stecken hat – der kann und will mit dem richtigen Mix aus Information und Begeisterung darüber reden und jede Frage auf Augenhöhe beantworten, ganz egal von wem sie kommt und wie ungewöhnlich sie auch sein mag.

Für Profis und Private und nicht nur für Fonds-Fans

Und genau deshalb ist die FONDSTIQUE eben nicht nur für diejenigen interessant, die ohnehin schon Fonds kaufen und/oder vermitteln. Auch für Aktien- und ETF-Investoren lohnt der – wohlgemerkt kostenfreie – Besuch, etwa um Zukunftsthemen zu erkunden oder Ideen für eigene Dispositionen zu erhalten. Und wer weiß, vielleicht setzt sich dabei ja sogar die Erkenntnis durch, dass man nicht alles im Portfolio selber machen muss…

Ich wünsche der FONDSTIQUE, den Initiatoren, Ausstellern und Teilnehmern jedenfalls den größtmöglichen Erfolg. Schlimm genug, dass es dieses widerliche Virus gebraucht hat, damit unsere Gesellschaft in puncto Digitalisierung vorankommt. Aber jetzt müssen wir aus diesen Umständen das Beste machen – in der Hoffnung, dass wir bei der FONDSTIQUE 2021 gesund und ohne Angst die freie Wahl haben: Wieder online teilnehmen oder „onland“ in Hamburg dabei sein.

Sponsored Post im Rahmen meiner Content-Kooperation mit der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH. Sämtliche Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr für Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit und Genauigkeit. Dieser Beitrag dient nur der Information und stellt weder eine Rechts-, Anlage- oder Steuerberatung noch eine Aufforderung oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf der erwähnten Wertpapiere dar. Weder der Autor noch der Website-Betreiber Röhl Capital GmbH haften für materielle und/oder immaterielle Schäden, die durch Nutzung oder Nichtnutzung der Inhalte oder durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Inhalte verursacht wurden.