Menu Close

Kategorie: Hintergrund

Dividendenstudie 2018 Header

Dividendenstudie 2019: Bestmarken und Bremsspuren

Deutschlands Aktiengesellschaften werden dieses Jahr mehr als 57 Mrd. Euro an Dividenden ausschütten. Damit wird die bisherige Bestmarke aus 2018 um 6,6% übertroffen. Erneut erreichen alle drei Auswahl-Indices DAX, MDAX und SDAX neue Rekord-Volumina, auch weil 88% der Index-Firmen eine Dividende zahlen. Dennoch werden Bremsspuren sichtbar: Es gibt deutlich weniger Anhebungen und mehr Kürzungen als im Vorjahr. Das ist das Fazit meiner Dividendenstudie 2019 – wie jedes Jahr veröffentlicht in Kooperation mit der FOM Hochschule und den Anlegerschützern von der DSW.

Zum Tag der Aktie: Warum 14 Jahre der optimale Anlagehorizont sind

Montag, 18. März, der „Tag der Aktie“. Mit Spannung erwarteter Höhepunkt: Der Auftritt von Olaf Scholz auf dem Frankfurter Börsenparkett. Dem Vernehmen nach will der Finanzminister verkünden, dass Aktiengewinne ab einer Haltedauer von fünf Jahren steuerfrei sind – und anschließend live bei n-tv seine erste Aktie ordern. Nee. Ist natürlich Quatsch. Ganz im Gegensatz zu einer weiteren Info-Grafik zum MSCI World Index.

USA DividendenAdel Aristokraten 2019 Header

Hoher Payout, kaum Dynamik: Darum sind nicht alle US-Aristokraten DividendenAdel

Eine glorreiche Historie ist ein integrales, aber nicht das einzige Merkmal nachhaltiger Ausschüttungsqualität. Deshalb müssen sich auch die legendären US-Dividenden-Aristokraten – Firmen mit mindestens 25 Dividenden-Anhebungen in Folge – dem DividendenAdel-Härtetest stellen: Warum Coca-Cola, Procter & Gamble und die Öl-Multis durchfallen und welche 50 Aktien Zuverlässigkeit mit Dynamik verbinden.

Wallstreet Schnupfen Header

S&P 500 im Korrekturmodus: Wenn Wall Street niest, kriegt Europa den Schnupfen

So, nun ist als letztes der großen Aktien-Barometer auch der US-amerikanische S&P 500 im Korrekturmodus. Bei 2.633 Zählern notiert der New Yorker Leitindex gut 10% unter seinem am 20. September aufgestellten Schluss-Rekord. Gleichzeitig bestätigt sich das alte Börsen-Bonmot „Wenn Wall Street niest, kriegt Europa den Schnupfen“. Denn der EURO STOXX hat im 4. Quartal bislang noch ein bisschen mehr verloren – obwohl der mit den 306 wichtigsten Firmen der Euro-Zone bestückte Index dem S&P 500 schon seit Jahren hinterher hinkt und seit Mitte 2017 völlig den Anschluss verloren hat.

Fresenius Neubewertung Header

Goodwill, Schulden und das Akorn-Debakel: Darum stürzt die Fresenius-Aktie ab

Als einzige deutsche Firma erfüllt Fresenius die US-amerikanische Definition eines Dividenden-Aristokraten: Mehr als 25 Anhebungen in Folge. Dabei liegt die Ausschüttungsquote jedoch zumeist unterhalb des DividendenAdel-Korridors (25-75%). Das ist aber nicht der Grund dafür, dass der Gesundheitsdienstleister an der Börse zuletzt kräftig unter die Räder gekommen ist und die Aktie nun knapp 40% unter ihren Hochs aus 2017 notiert. Auch wirklich schlechte News gibt’s nicht. Stattdessen werden einige Risikofaktoren schärfer eingepreist als früher.