Kategorie: Aktie im Fokus

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Apple eingeholt: Drei Lektionen aus dem Comeback von Microsoft

Microsoft gestern zeitweise das wertvollste Unternehmen der Welt. 2010 war Apple an der Fenster-Firma vorbeigezogen. Jetzt sind beide Giganten wieder gleichauf – mit je $850 Mrd. Börsenwert. Doch was wirklich zählt, ist Qualität. Und auch dabei ist Microsoft Spitze: Feinster DividendenAdel mit nunmehr 14 Anhebungen in Folge und angemessenem Payout.

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Goodwill, Schulden und das Akorn-Debakel: Darum stürzt die Fresenius-Aktie ab

Als einzige deutsche Firma erfüllt Fresenius die US-amerikanische Definition eines Dividenden-Aristokraten: Mehr als 25 Anhebungen in Folge. Dabei liegt die Ausschüttungsquote jedoch zumeist unterhalb des DividendenAdel-Korridors (25-75%). Das ist aber nicht der Grund dafür, dass der Gesundheitsdienstleister an der Börse zuletzt kräftig unter die Räder gekommen ist und die Aktie nun knapp 40% unter ihren Hochs aus 2017 notiert. Auch wirklich schlechte News gibt’s nicht. Stattdessen werden einige Risikofaktoren schärfer eingepreist als früher.

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Plötzliche Gewinnwarnung: DAX-Konzern Covestro verhohnepipelt Aktionäre

Ich bin sauer. Stinksauer. Auf Covestro. Nein, nicht weil die Aktie heute um 15% abgeschmiert ist. Im Gegenteil: Eigentlich wollte ich über ein paar Tranchen eine Position aufbauen und dabei habe ich nichts gegen Preisnachlässe. Auch dass ein zyklisches Unternehmen eine Gewinnwarnung ausgibt, schreckt mich nicht unbedingt. Das Konjunkturklima ist rauher geworden und 4,5% Prozent Dividendenrendite (zum Zeitpunkt meines Einstiegs) sind immer auch Signal und Prämie für das Risiko, das man eingeht. Was mich jedoch auf die Palme bringt: Erst am 25. Oktober, hatte Covestro den Ausblick für 2018 bestätigt.

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KraftHeinz: Fette Rendite, schrumpfende Umsätze

Ganz schön fett: KraftHeinz lockt nun mit 5% Dividendenrendite. Von der üppigen Ausschüttung profitiert auch Warren Buffett, denn seine Berkshire Hathaway ist mit einem Anteil von knapp 27% größter Aktionär des Nahrungsmittel-Riesen. Abseits der Dividende dürfte der Altmeister allerdings wenig Freude an seiner mit einem Marktwert von 16,5 Mrd. US-Dollar noch immer fünftgrößten Portfolio-Position haben. Die fundamentale Situation sieht nämlich gar nicht lecker aus.

Fuchs Petrolub

Zuverlässig, wachstumsstark, schuldenfrei: Fuchs Petrolub mit 16. Anhebung

Fuchs Petrolub zahlt wieder mal mehr Dividende. Auf die im MDAX enthaltene Vorzugsaktie werden €0,91 (nach €0,89) gezahlt, für die zu 54% in Familienbesitz liegenden Stammaktien gibt’s €0,90 (nach €0,88). Der Schmieröl-Spezialist verkündet damit die 16. Erhöhung in Folge – was durchaus bemerkenswert ist, schließlich kommen mit Fresenius und Fresenius Medical Care kommen nur zwei deutsche Börsenfirmen auf einen noch längeren Track Record ununterbrochener Anhebungen.

Cash statt Crash: Münchener Rück lässt die Dividende atmen

Was für eine Börsenwoche! Aber das Lamento über Korrektur, Krise und Crash bringt nichts. Niemand von uns weiß, wie es weitergeht an den Märkten. Also lieber mal auf das schauen, was uns Aktionären unabhängig von den Launen der Börsianer „Cash in die Täsch“ bringt – die Dividenden-Ankündigungen der Unternehmen. Zuletzt gab’s bemerkenswerte News aus München, wo der weltgrößte Rückversicherer die Ausschüttung atmen lässt.

Ontex Windeln Header

Das geht nicht in die Hose: Ontex wächst mit Windeln

Bei der Premiere von echtgeld.tv wurde Ontex zur „Aktie des Monats“ gekürt und live in der Sendung geordert. Der belgische Konzern produziert Windeln, Damenbinden und Inkontinenz-Produkte – und verbindet ein krisenfestes Geschäft mit expansivem Wachstum, vor allem in aussichtsreichen Schwellenländern. Größter Aktionär ist ein Milliardär, der als „Buffett Belgiens“ gilt.

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Allianz auf Höhenflug: „Cool bleiben“ gilt nicht nur in der Krise

„Cool bleiben und Dividenden kassieren“ gilt nicht nur in der Krise, sondern auch bei steigenden Kursen. Etwa bei der Allianz, die in den letzten zwölf Monaten über 40% zugelegt hat. Wegen der Kürzung während der Finanzkrise ist der Münchener Versicherer zwar rein formal kein DividendenAdel, aber dennoch ein hervorragendes Unternehmen – das nicht zu teuer ist: 4% Dividendenrendite bei idealtypischem Payout von 50%, dazu ein Kurs/Gewinn-Verhältnis <12.

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China Everbright: Grüne Dividenden aus dem roten Reich

In den meisten Dividenden-Portfolios sind asiatische Aktien allenfalls eine exotische Beimischung. Einerseits fehlt vielen Anleger sowohl der kulturelle als auch der technische Zugang, andererseits gibt es auch nicht allzu viele Depot-Kandidaten: In Japan bedeutet Kontinuität oft Stagnation – während chinesische Firmen zwar vielfach mit stattlicher Dynamik und respektablen Renditen locken, sich dann aber als unsichere Kantonisten entpuppen. Zu den wenigen Ausnahmen gehört China Everbright International.

Cola Pepsi Monster

Monster, Coke & Pepsi: Erfrischung im Dreierpack

Qualität zum Schnäppchenpreis, da muss der DividendenAdel einfach zugreifen. Und wenn die Halbliter-Dose Monster Ultra Zero für 99 Cent verschleudert wird, packt man halt mal die große Ikea-Tüte voll, bis das Regal leer ist. An der Börse ist’s nicht ganz so einfach: Die Monster-Aktie kam zuletzt trotz üppiger Aktienrückkäufe kaum noch vom Fleck und ist mangels Dividende ohnehin nur ein Fall fürs Spaß-Portfolio. Großaktionär des Red Bull-Rivalen ist allerdings ein Ausschüttungs-Aristokrat – der einen Energie-Schub gut gebrauchen könnte.