Kategorie: Blog

DIvidendenstatistik Österreich

Dividendenstatistik Österreich 2019: Satte Renditen und steigende Qualität

Eine große DividendenAdel-Studie für Österreich gibt’s mangels Sponsor leider nicht mehr. Aber weil ich doch viele Leser und Zuschauer in der Alpenrepublik habe, hier als kleines „Zuckerl“ eine aktuelle Dividendenstatistik für die 37 Unternehmen des ATX Prime Index – also die Wiener Werte, die relativ liquide handelbar sind. Davon werden dieses Jahr 32 Firmen ausschütten. Die Dividendensumme des ATX Prime liegt damit bei rund 3,8 Mrd. Euro. Das ist in etwa der Betrag, den in Deutschland allein die Allianz an ihre Aktionäre überweist.

Dividendenstudie 2018 Header

Dividendenstudie 2019: Bestmarken und Bremsspuren

Deutschlands Aktiengesellschaften werden dieses Jahr mehr als 57 Mrd. Euro an Dividenden ausschütten. Damit wird die bisherige Bestmarke aus 2018 um 6,6% übertroffen. Erneut erreichen alle drei Auswahl-Indices DAX, MDAX und SDAX neue Rekord-Volumina, auch weil 88% der Index-Firmen eine Dividende zahlen. Dennoch werden Bremsspuren sichtbar: Es gibt deutlich weniger Anhebungen und mehr Kürzungen als im Vorjahr. Das ist das Fazit meiner Dividendenstudie 2019 – wie jedes Jahr veröffentlicht in Kooperation mit der FOM Hochschule und den Anlegerschützern von der DSW.

United Internet zwischen DividendenAdel und Alibi-Ausschüttung

Bei den meisten Aktiengesellschaften gibt’s mit den Jahreszahlen auch gleich einen Dividendenvorschlag. Nicht so bei United Internet, wo heute nur zwei Szenarien mitgeteilt wurden. Kommt die ebenfalls börsennotierte 73%-Tochter 1&1 Drillisch bei der derzeit laufenden Auktion der 5G-Frequenzen zum Zuge, bräuchte United Internet viel Geld für den Netzausbau – und würde die Ausschüttung drastisch von zuletzt €0,85 auf eher symbolische €0,05 je Aktie zusammenstreichen. Geht der Konzern beim neuen Mobilfunkstandard dagegen leer aus, sollen auf jeden Anteilsschein €0,90 ausgezahlt werden. Ein Paradebeispiel für „Buy & Hold & Check“

Zum Tag der Aktie: Warum 14 Jahre der optimale Anlagehorizont sind

Montag, 18. März, der „Tag der Aktie“. Mit Spannung erwarteter Höhepunkt: Der Auftritt von Olaf Scholz auf dem Frankfurter Börsenparkett. Dem Vernehmen nach will der Finanzminister verkünden, dass Aktiengewinne ab einer Haltedauer von fünf Jahren steuerfrei sind – und anschließend live bei n-tv seine erste Aktie ordern. Nee. Ist natürlich Quatsch. Ganz im Gegensatz zu einer weiteren Info-Grafik zum MSCI World Index.

Globale Aktien seit 1971: Das Renditedreieck für den MSCI World Index

Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) hat gerade wieder sein Renditedreieck aktualisiert. Die bei vielen Investoren und Beratern beliebte Visualisierung historischer Aktienrenditen gibt’s bei der vor allem von den deutschen Top-Konzernen geförderten Interessenvereinigung allerdings nur für DAX und EURO STOXX 50. Der nicht nur für ETF-Anleger viel relevantere MSCI World Index fehlt hingegen – weshalb ich mal zu Excel und Bloomberg gegriffen habe: Fast 50 Jahre weltweite Aktien in drei Infografiken.

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DividendenAdel mit Dynamik-Defizit: Siemens eröffnet die HV-Saison

Diese Woche die erste DAX-Hauptversammlung 2019: In München treffen sich die Aktionäre von Siemens. Die Dividende kann sich sehen lassen, doch es fehlt an Dynamik, auch an der Börse. Die Aktie notiert auf demselben Niveau wie Anfang 2008. Im echtgeld.tv-Video zum DividendenAdel Deutschland nehme ich deshalb mit Tobias Kramer drei andere Aktien unter die Lupe: Axel Springer, CTS Eventim und Henkel.

USA DividendenAdel Aristokraten 2019 Header

Hoher Payout, kaum Dynamik: Darum sind nicht alle US-Aristokraten DividendenAdel

Eine glorreiche Historie ist ein integrales, aber nicht das einzige Merkmal nachhaltiger Ausschüttungsqualität. Deshalb müssen sich auch die legendären US-Dividenden-Aristokraten – Firmen mit mindestens 25 Dividenden-Anhebungen in Folge – dem DividendenAdel-Härtetest stellen: Warum Coca-Cola, Procter & Gamble und die Öl-Multis durchfallen und welche 50 Aktien Zuverlässigkeit mit Dynamik verbinden.

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DividendenAdel Schweiz 2019: Viel mehr als Banken, Berge und teure Schokolade

Gemeinsam mit dem Nahrungsmittel-Multi Nestlé sind die beiden Pillendreher Roche und Novartis so etwas wie das Schweizer Taschenmesser für einkommensorientierte Investoren – unverzichtbares Basis-Inventar eines defensiven Langfrist-Depots. Doch der DividendenAdel Schweiz 2019 hat weitaus mehr zu bieten: Neben Banken und Bergbahnen auch einige Technologieführer, die Qualität und (Dividenden-)Dynamik verbinden.

DIvidendenstatistik Österreich

DividendenAdel Austria 2019: Nur zwei Aktien erfüllen höchste Ansprüche

Der österreichische Aktienmarkt ist eine Nische – die noch kleiner wird, wenn man nach Dividendenqualität filtert. Gerade einmal acht Firmen überspringen die erste DividendenAdel-Hürde von zehn Jahren ohne Kürzung. Würde man auf dieses putzige Grüppchen die übrigen Kriterien des „Magischen Vierecks“ anwenden, hätte der DividendenAdel Austria 2019 gerade einmal zwei Mitglieder – die Verpackungskünstler von Mayr Melnhof Karton und den Zuckerproduzenten Agrana. Deshalb gibt es für die Alpenrepublik traditionell ein Spezial-Ranking.

DividendenAdel Eurozone Zertifikat

DividendenAdel Eurozone 2019: Steigende Qualität und relative Stärke

Der DividendenAdel Eurozone wächst: Nach zuvor 28 bieten nun 34 Firmen höchste Ausschüttungsqualität, wobei vier Absteigern zehn Aufsteiger gegenüberstehen. Vor allem französische Aktien verdienen Aufmerksamkeit. Bemerkenswert auch die Gesamtrendite aus Kursentwicklung und Dividende – die sowohl 2018 als auch über fünf Jahre deutlich höher ausfällt als bei den marktbreiten Euro-Indices.