Statistik Die besten Dividenden aller Klassen

Die DividendenAdel-Rankings bieten den Rundumblick auf das „Magische Viereck“ nachhaltiger Ausschüttungsqualität. Kontinuität, Payout, Rendite, Wachstum: Nur Firmen, die in allen Disziplinen gehobene Standards erfüllen, schaffen es in unsere Auswahllisten und Strategien. Doch vielleicht investieren Sie ja auch gerne ganz gezielt in einzelne Erfolgsfaktoren und suchen gerade einen besonders zuverlässigen oder dynamischen Dividendenzahler? Unsere immer zum Jahresanfang aktualisierte Highlight.Statistik liefert Anregungen, welche Aktien Sie mal genauer unter die Lupe nehmen könnten.

Deutschland

Was Dividendenkontinuität angeht, ist Deutschland noch Entwicklungsland. Per Ende 2016 erreicht kein einziges Unternehmen die 25 aufeinander folgenden Erhöhungen, ab denen in den USA das Prädikat „Dividend Aristocrat“ verliehen wird – und nur sieben der 250 wichtigsten Börsenfirmen des Landes haben ihre Ausschüttung mindestens ein Vierteljahrhundert lang nicht gekürzt. Nichts zu meckern gibt es hingegen in puncto Dynamik: Bei 18 Aktien ist die Dividende im Durchschnitt der letzten zehn Jahre um jährlich 15% oder mehr gestiegen.

Eurozone ex Deutschland

Mit L’Oréal, Kerry Group, Unilever und Sofina beherbergt die Eurozone immerhin vier „echte“ Dividenden-Aristokraten nach US-amerikanischer Definition. Ein weiteres Dutzend der 500 größten Börsenfirmen kommt immerhin auf zehn bis 24 Anhebungen in Serie, womit man auf der anderen Seite des Atlantiks als „Dividend Achiever“ gilt. Bei der Dividendenrendite können vier Unternehmen für die letzten fünf Jahre sogar mit zweistelligen Werten aufwarten – die aber vor allem aus Kapitalrückzahlungen oder Substanzausschüttungen resultieren.

US-Aristokraten

Von den 1000 wichtigsten US-Aktien qualifizieren sich per Anfang 2017 genau 62 als „Dividend Aristocrats“ – darunter 18 Firmen, die nicht im Leitindex S&P 500 enthalten sind und entweder als „Mid Caps“ (MID) oder „Small Caps“ (SML) eingestuft werden. Kontinuität ist also kein Problem an der Wall Street, Dynamik hingegen schon eher: 15 Aristokraten überspringen bei der durchschnittlichen Dividenden-Steigerung nicht einmal mehr die Marke von 5% pro Jahr. Wir zeigen deshalb nicht nur die Tops in puncto Wachstum und Rendite, sondern auch die Aktien mit der niedrigsten Ausschüttungsquote. Denn je geringer der Payout, umso größer der Spielraum für künftige Erhöhungen.

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