Portfolios Eurozone 10

DividendenAdel Eurozone 10 Portfolio

Das Portfolio investiert immer am zweiten Montag des Jahres in die zehn bestplatzierten Aktien aus dem DividendenAdel Eurozone. Um Klumpenrisiken zu begrenzen, werden dabei maximal drei Firmen pro Land und maximal drei Firmen je Sektor zugelassen. Auf diese Weise können in der Allokation auch Unternehmen enthalten sein, die in der Auswahlliste nicht auf den Plätzen 1-10 rangieren.

Jede Aktie wird mit anfänglich 10% gewichtet. Die Zusammensetzung des Portfolios bleibt das gesamte Jahr unverändert, es finden keinerlei Umschichtungen oder Anpassungen statt. Lediglich die vereinnahmten Dividenden werden am Tage des Zuflusses wieder in die jeweilige Aktie reinvestiert.

Die Historie der Strategie illustriert, dass der Faktor Ausschüttungsqualität durchaus geeignet ist, die schon fast traditionelle Renditeschwäche der Euroland-Aktienmärkte mit einem konzentrierten Portfolio zu überwinden. Während der MSCI EMU Net Total Return Index in den 16 Jahren seit Anfang 2001 per saldo lediglich gut 30% Plus erwirtschaftet hat, konnte das DividendenAdel Eurozone LM 10 Portfolio sich im selben Zeitraum (einschließlich reinvestierter Dividenden) mehr als verdreifachen.

Umschichtung vom 9. Januar 2017

Im Jahr 2016 hat die Strategie mit einem Wertzuwachs von knapp 11% mehr als doppelt so gut abgeschnitten wie die Benchmark. Seit der Anpassung vom Januar musste nur der spanische Stromnetz-Betreiber Red Electrica einen leichten Kursverlust hinnehmen. Alle anderen Titel notieren im Plus – angeführt von Siemens, Hermès und Publicis.

Beachtlich ist auch die realisierte Dividendenrendite, die sich auf durchschnittlich 3,2% der Kurswerte vom Anpassungstag beläuft und nicht zuletzt aus einer erfreulichen Sonderdividende von Brunel resultiert.

In der neuen Zusammensetzung ist Brunel allerdings nicht mehr dabei. Der niederländische Ingenieurdienstleister gehört nicht mehr zu den 500 größten Unternehmen der Eurozone. Ebenfalls ausscheiden müssen sechs weitere Titel – Wolters Kluwer hat nach der jüngsten Kürzung das Prädikat „DividendenAdel“ verloren, während L’Oréal, Fuchs Petrolub, Hermès, Red Electrica und Siemens durch höher platzierte (also wachstumsstärkere) Aktien ersetzt werden.

Lediglich SAP, die französische Werbeagentur Publicis und die Zara-Mutter Inditex dürfen bleiben. Neu dabei sind aus Deutschland Grenke und Henkel, aus Frankreich Ingenico und BIC sowie drei „Exoten“ – der finnische Aufzughersteller Kone, der spanische Geldtransporteur Prosegur sowie die belgische Autowerkstatt D’Ieteren.

Im Interesse einer optimalen Vergleichbarkeit mit internationalen Indices werden die DividendenAdel Eurozone-Portfolio nach der Net Total Return-Methode berechnet (Anrechnung der um kalkulatorische Quellensteuer verminderten Dividenden).

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