DividendenAdel Portfolios: Austria Prime 7

DividendenAdel Austria Prime 7

2017-01-09 OP DividendenAdel Austria Prime 7

Das Portfolio investiert immer am zweiten Montag des Jahres in die sieben bestplatzierten Aktien des DividendenAdel Austria, die im per Ultimo 2016 insgesamt 40 Titel umfassenden Auswahlindex ATX Prime enthalten sind. Im Gegensatz zur DividendenAdel Austria 10 Strategie werden also extrem marktenge Titel von vornherein ausgeschlossen. Überdies soll keine Branche mehr als maximal einmal in der Allokation vertreten sein, um wenigstens eine gewisse Risikostreuung zu gewährleisten, wo schon die Zahl der enthaltenen Unternehmen geringer ist als bei jedem anderen DividendenAdel Portfolio.

Anlässlich der jährlichen Stichtage wird jede Aktie mit anfänglich 10% gewichtet. Die Zusammensetzung des Portfolios bleibt das gesamte Jahr unverändert, es finden keinerlei Umschichtungen oder Anpassungen statt. Lediglich die vereinnahmten Dividenden werden am Tage des Zuflusses wieder in die jeweilige Aktie reinvestiert.

Obwohl der Ausschluss von Spezialwerten u.a. die durch besonders nachhaltige Dividendenpolitik hervorstechenden Regionalbanken trifft, bleibt die Wertentwicklung der Strategie nur geringfügig hinter dem Gesamtertrag des DividendenAdel Austria 7 zurück. Mit einem Plus von 780% schneidet auch die Prime 7-Variante in den 16 Jahren seit Anfang 2001 ungefähr zehnmal so gut ab wie der MSCI Austria.

Zuletzt hat das Septett allerdings enttäuscht. Während der MSCI Austria 2016 rund 15% zulegen konnte, kam die Strategie unter dem Strich kaum vom Fleck. Der starke Zugewinn bei OMV und Agrana wurde aufgezehrt durch den Kursrutsch bei Do & Co. sowie die unterdurchschnittliche Entwicklung bei Rosenbauer und Mayr Melnhof, wo es überdies eine Dividendenkürzung zu beklagen gab.

Dennoch steht aus Sicht des Income-Investors eine realisierte Dividendenrendite zu Buche, die bezogen auf die Kurse vom Anpassungstag 2016 jenseits von 3% liegt. In Relation zu den Startkursen von Anfang 2001 beläuft sich die Rendite sogar auf mehr als 20% – angesichts dessen wirkt der auf zwölf Monate bezogene Benchmark-Vergleich schon reichlich kleinlich.

Für 2017 wird die Startaufstellung auf zwei Positionen verändert: OMV und Mayr Melnhof, die im Vorjahr ihre Ausschüttung gesenkt hatten, müssen weichen und können frühestens 2022 wieder aufsteigen – schließlich beginnt die für das Ranking relevante Zählung der Jahre ohne Dividendenkürzung jetzt wieder von vorne. Neu im Portfolio sind der Immobilienentwickler UBM und der Ziegelhersteller Wienerberger.

2017-01-09 NEW DividendenAdel Austria Prime 7

Im Interesse einer optimalen Vergleichbarkeit mit internationalen Indices werden die DividendenAdel Austria-Portfolios nach der Net Total Return-Methode berechnet (Anrechnung der um kalkulatorische Quellensteuer verminderten Dividenden).