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Große Koalition der Sozialkleptokraten: Ran an das Vermögen!

DIE WELT hat sich die Wahlprogramme der Parteien aus Aktionärssicht angesehen: Nicht nur SPD und Grüne wollen Kapitalerträge künftig mit dem persönlichen Steuersatz belasten – auch die CDU ist für eine Abschaffung der Abgeltungsteuer. „Hochvermögende Bürgerinnen und Bürger sollten einen größeren Beitrag leisten“, heißt es dazu bei der SPD. Was für ein Hohn! Die Großkopferten werden immer Möglichkeiten finden, sich der Besteuerung zu entziehen. Gekniffen ist der gemeine Privatanleger.

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Investieren in Agrarrohstoffe: Mit Essen spielt man nicht

Butter ist so teuer wie nie, Äpfel werden knapp, nur Gemüse ist billiger als 2016. Der gemeine Casino-Kapitalist fragt da natürlich gleich: Kann man davon irgendwie profitieren – und sei es nur, um sich gegen steigende Preise im Supermarkt abzusichern? Klare Antwort: Ja, aber nicht mit Finanzprodukten auf Agrarrohstoffe. Denn die Warenbörsen sind für Erzeuger und Verarbeiter gemacht, während Investoren und Spekulanten „in the long run“ kräftig reinbuttern. Privatanleger setzen deshalb auf Aktien. Dabei sind Lebensmittelhersteller aussichtsreicher als Firmen wie BayWa, die am Anfang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette stehen.

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ETFs in der Diskussion: Geht’s auch etwas weniger dogmatisch?

Die Diskussion um ETFs wird schärfer. Aber ohne Gerd Kommer, Thomas Mayer und all den anderen klugen Köpfen, die sich im ewigen Wettstreit aktiv versus passiv die Argumente um die Ohren hauen, zu nahe treten zu wollen: Gibt es echt nur gut und böse? Muss man sich wirklich entscheiden, ob ETFs die alleinseligmachende Antwort auf alle Fragen des (Anleger-)Daseins sind – oder der Anfang vom Ende der (Finanz-)Welt?

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Dogs of the Dow: Dividenden-Hunde hecheln bloß nebenher

Das 1991 von Michael O’Higgins beschriebene Dogs of the Dow-Portfolio ist sozusagen der Ur-Ahn aller Dividendenstrategien. Doch einfach jedes Jahr die zehn renditestärksten Aktien aus dem Dow Jones kaufen – damit war in den letzten eineinhalb Jahrzehnten keine nachhaltige Überrendite mehr zu erzielen. Dennoch gehören die Hunde von O’Higgins nicht in die zum Bersten gefüllte Kiste mit Investment-Strategien, die die Welt nicht braucht.

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Deutschland abgehängt: Schweizer Dividendenzahler ist der Biotech-Primus

Nicht einmal die milliardenschweren Finanzspritzen von SAP-Gründer Dietmar Hopp konnten bislang etwas dagegen ausrichten, dass Deutschland in der Biotechnologie allenfalls Regionalliga spielt. Das zeigt sich auch an der Performance: Wer sein Depot seit 2004 immer zum Jahresanfang mit den jeweils fünf größten deutschen Biotech-Aktien bestückt hat, liegt heute 12% im Minus. Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat das Vermögen ihrer Aktionäre derweil verzehnfacht – auch dank gesunder Dividenden.

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DividendenAdel Eurozone 08/2017: Frankreich trotzt dem Sommerloch

Die europäischen Börsen stecken im Sommerloch. Die großen Impulse fehlen genauso wie die Investoren und wer nicht im Urlaub ist, hat die Qual der Wahl zwischen Opti- und Pessimismus. Die Unternehmenszahlen sind zumeist gut, doch der schwache Euro drückt die Stimmung. Der DividendenAdel Eurozone kann sich gut behaupten, wobei drei Franzosen für Furore sorgen: Der Groß-Caterer Sodexo enttäuscht mit Salami-Taktik, während die Fintech-Firma Ingenico und der Baukonzern Eiffage durchstarten.

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Gesunde Immobilien: Bis zu 8% Rendite mit Healthcare REITs

Die Aktien der US-amerikanischen Healthcare REITs haben sich zuletzt eher bescheiden entwickelt. Die auf Kliniken, Reha-Zentren und Seniorenresidenzen fokussierten Immobilienfirmen leiden nicht nur unter dem Hickhack um die Zukunft der öffentlichen Gesundheitsversorgung, sondern auch unter der Zinsangst. Doch die fundamentalen Perspektiven sind intakt und für die zweifelsohne vorhandenen Risiken erhalten Anleger attraktive Prämien. Selbst solide Titel wie Marktführer Welltower locken mit Renditen von vier bis fünf Prozent – und mit spekulativen Beimischungen à la Omega Healthcare ist noch deutlich mehr zu holen.

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Piotroski F-Score (Teil 2): So hilft der Bilanz-Professor beim Investieren

Neun Kennzahlen von Cashflow bis Verschuldung, keine Prognosen, nur harte Fakten aus der Bilanz: Mit dem Piotroski F-Score erhalten Anleger einen schnellen Einblick in die finanzielle Qualität eines Unternehmens. Wer durch die Brille des Stanford-Professors auf den Kurszettel schaut, entdeckt bisweilen Aktien, die man sonst oft nicht auf dem Radar hat. Doch der F-Score ist mehr als nur Inspirationsquelle. Er kann auch bei der regelmäßigen Depotüberprüfung helfen und systematische Value-Strategien aufpeppen.

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Erste Bank sei Dank: Endlich neuer Dividenden-Rekord in Österreich

Die 64 im WBI Wiener Börse Index enthaltenen Unternehmen schütten 2017 knapp drei Mrd. Euro aus und übertreffen damit endlich eine zehn (!) Jahre alte Bestmarke. Besonders erfreulich: Angeführt von Erste Group Bank, OMV und Telekom haben alle Top 10 Zahler ihre Dividende angehoben. Die beste Ausschüttungsqualität finden Anleger aber weiterhin in der zweiten Reihe, wo neben zwei Regionalbanken besonders Mayr Melnhof Karton und Do & Co. überzeugen.

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Piotroski F-Score (Teil 1): Neun Punkte für finanzielle Qualität

Kontinuität, Ausschüttungsquote, Rendite und Dynamik: Die vier DividendenAdel-Kriterien identifizieren Unternehmen, die nachrechenbaren „Shareholder Value“ liefern. Doch warum nicht eine zweite Meinung einholen!? Wer sich dabei nicht auf Onkel Herbert oder Nachbar Willi verlassen will und auch von professionellen Börsen-Wahrsagern wenig hält, wird den F-Score mögen – eine Art Neun-Punkte-Plan für fundamentale Aktienanalyse auf wissenschaftlicher Basis, entwickelt vom Stanford-Professor Joseph D. Piotroski.

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