Kategorie: Infografik

RWE Dividende Nullrunde 0

Stromausfall: RWE überrascht die Experten mit erneuter Nullrunde

Wie im Vorjahr lässt RWE auch 2017 die Dividende ausfallen. Der Sorgen-Versorger trotz damit dem Druck der kommunalen Aktionäre – stellt allerdings ab dem nächsten Jahr mindestens 0,50 Euro je Aktie in Aussicht. Bleibt zu hoffen, dass der Konzern mit seinen Prognosen zur Dividende nicht so daneben liegt wie die Analysten der Banken. Die wurden nämlich wie schon im letzten Jahr auf dem ganz falschen Fuß erwischt: Von 16 Experten, die seit Jahresanfang eine Schätzung zur RWE-Ausschüttung veröffentlicht haben, hatten gerade einmal fünf die Null auf dem Zettel.

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MDAX mit dem 637. Allzeithoch: Keine Bange vor dem Gipfelsturm

Während der DAX noch knapp 5% unter seinem Rekord aus dem April 2015 notiert, hat der MDAX gestern schon wieder ein neues Allzeithoch erklommen – das elfte in diesem noch jungen Jahr. Und dennoch keine Spur von Euphorie. Lieber mal ein bisschen was verkaufen, die jetzt aber wirklich überfällige Korrektur (oder alternativ den großen Crash) abwarten und dann auf ermäßigtem Niveau wieder kräftig aufstocken, denkt sich so mancher Anleger. Doch die Historie seit 1988 lehrt: Der MDAX belohnt Geduld und Nervenstärke.

Volkswagen Koi 0

Geld für Kois statt für Aktionäre: Spätrömische Dekadenz bei Volkswagen

Selten hat der Begriff von der „spätrömischen Dekadenz“ so gut gepasst wie beim ehemaligen Volkswagen-Chef Martin Winterkorn, der sich sogar einen beheizten Teich für seine edlen Koi-Karpfen von der Firma bezahlen ließ. Doch während Geld in Wolfsburg scheinbar keine Rolle spielte, mussten sich die Aktionäre mit mageren Dividenden bescheiden: In der Ära Winterkorn wurde nur ein Sechstel der Gewinne ausgeschüttet. Solcher Geiz ist ein Warnsignal für Investoren – denn Firmen mit Payout-Quoten zwischen 25% und 75% schneiden langfristig deutlich besser ab.

Rückblick DAX 2016 0

Adidas dominant wie der FC Bayern: So einfach schlägt man den DAX

Der beste DAX-Wert 2016 ist Adidas, am schlechtesten haben die beiden Großbanken abgeschnitten. Doch was ist schon ein Jahr, wenn man Aktien nicht als kurzfristige Spekulation ansieht, sondern als langfristiges Sachwert-Investment? Unser Rückblick umfasst deshalb gleich 15 Jahre – und illustriert nicht nur die Macht der Dividenden, sondern auch eine Schwäche des DAX: Wären alle 30 Titel gleich gewichtet, stünden für die letzten 15 Jahre unter dem Strich 180% statt 120% Plus.

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Wenn Dividenden verdampfen: Augen auf bei Index-Produkten

Exchange Traded Funds (ETF) und Open End-Zertifikate sind praktische Paket-Lösungen für Anleger, die mit wenig Aufwand breit gestreut investieren wollen. Doch auch die scheinbar günstigen Index-Produkte haben ihre Tücken. Bei Zertifikaten auf Tabak- oder Rüstungs-Aktien landen die Dividenden in den tiefen Taschen der Bank, bei einigen ETFs stellt sich die Sinnfrage – etwa wenn ein globales Thema mit einem auf Europa limitierten Aktienbarometer abgebildet wird. Auch mit der Diversifikation ist es häufig nicht so weit her wie es scheint.

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Kriege, Krisen, Crashs – und dennoch 10.000 % Zuwachs

Korea-Krise, Kennedy-Attentat, Vietnam-Krieg, Ölpreis-Schock, LTCM-Kollaps, Y2K-Angst, New Economy-Blase, 11. September, Lehman-Pleite, Euro-Debakel: Nur einige von ein paar Dutzend durchaus einleuchtenden Gründen, warum man seit dem Zweiten Weltkrieg eigentlich nie hätte Aktien kaufen dürfen – irgendwie war der Globus ständig „aus den Fugen“, um mal eine Formulierung aus der jüngsten Rede unserer Kanzlerin aufzugreifen.

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Wachstum statt Rendite: Dividenden-Strategien und der Zinsanstieg

Der Wahlsieg von Donald Trump hat eine Entwicklung beschleunigt, die schon seit einigen Monaten im Gange ist: Die Renditen von Staatsanleihen steigen wieder. Von einer Zinswende zu sprechen, wäre verfrüht. Zunächst geht es um die Korrektur der Untertreibung vom Sommer. Aktien-Investoren müssen dennoch umdenken – denn Firmen mit hoher Dividendenrendite, im 1. Halbjahr noch klar besser als der Markt, geraten plötzlich ins Hintertreffen. Jetzt wird wieder der ganzheitliche Blick auf Ausschüttungsqualität belohnt, wobei der Fokus auf Wachstum liegt.

T-Aktie Deutsche Telekom 0

20 Jahre T-Aktie: Volkstrauertag für die Anlage-Kultur

Am 18. November ist es genau 20 Jahre her, dass die Deutsche Telekom an die Börse gegangen ist. Für Erstzeichner war die T-Aktie vom Kurs her ein nervenaufreibendes Nullsummenspiel. Nur dank der der Dividenden steht unter dem Strich ein mageres Plus. Viel schlimmer: Der Börsengang war die Ouvertüre zu einem Debakel, das rechtschaffene Bürger um ihre hart erarbeiteten Spargroschen gebracht und die Aktie als Geldanlage nachhaltig diskreditiert hat.