Kategorie: Infografik

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Geld für Kois statt für Aktionäre: Spätrömische Dekadenz bei Volkswagen

Selten hat der Begriff von der „spätrömischen Dekadenz“ so gut gepasst wie beim ehemaligen Volkswagen-Chef Martin Winterkorn, der sich sogar einen beheizten Teich für seine edlen Koi-Karpfen von der Firma bezahlen ließ. Doch während Geld in Wolfsburg scheinbar keine Rolle spielte, mussten sich die Aktionäre mit mageren Dividenden bescheiden: In der Ära Winterkorn wurde nur ein Sechstel der Gewinne ausgeschüttet. Solcher Geiz ist ein Warnsignal für Investoren – denn Firmen mit Payout-Quoten zwischen 25% und 75% schneiden langfristig deutlich besser ab.

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Kriege, Krisen, Crashs – und dennoch 10.000 % Zuwachs

Korea-Krise, Kennedy-Attentat, Vietnam-Krieg, Ölpreis-Schock, LTCM-Kollaps, Y2K-Angst, New Economy-Blase, 11. September, Lehman-Pleite, Euro-Debakel: Nur einige von ein paar Dutzend durchaus einleuchtenden Gründen, warum man seit dem Zweiten Weltkrieg eigentlich nie hätte Aktien kaufen dürfen – irgendwie war der Globus ständig „aus den Fugen“, um mal eine Formulierung aus der jüngsten Rede unserer Kanzlerin aufzugreifen.

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Wachstum statt Rendite: Dividenden-Strategien und der Zinsanstieg

Der Wahlsieg von Donald Trump hat eine Entwicklung beschleunigt, die schon seit einigen Monaten im Gange ist: Die Renditen von Staatsanleihen steigen wieder. Von einer Zinswende zu sprechen, wäre verfrüht. Zunächst geht es um die Korrektur der Untertreibung vom Sommer. Aktien-Investoren müssen dennoch umdenken – denn Firmen mit hoher Dividendenrendite, im 1. Halbjahr noch klar besser als der Markt, geraten plötzlich ins Hintertreffen. Jetzt wird wieder der ganzheitliche Blick auf Ausschüttungsqualität belohnt, wobei der Fokus auf Wachstum liegt.

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20 Jahre T-Aktie: Volkstrauertag für die Anlage-Kultur

Am 18. November ist es genau 20 Jahre her, dass die Deutsche Telekom an die Börse gegangen ist. Für Erstzeichner war die T-Aktie vom Kurs her ein nervenaufreibendes Nullsummenspiel. Nur dank der der Dividenden steht unter dem Strich ein mageres Plus. Viel schlimmer: Der Börsengang war die Ouvertüre zu einem Debakel, das rechtschaffene Bürger um ihre hart erarbeiteten Spargroschen gebracht und die Aktie als Geldanlage nachhaltig diskreditiert hat.

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Die Timing-Falle: DAX 48.700 – oder 2.660

Jetzt noch kaufen oder lieber Gewinne mitnehmen und später zu günstigeren Kursen wieder eindecken? Anleger verwenden viel Zeit auf die Suche nach dem idealen Zeitpunkt für Kauf und Verkauf. Die Verlockung ist ja auch zu groß: Wenn es gelänge, jedes Jahr den schlechtesten Börsentag auszuklammern, stünde der DAX bei 48.700 statt bei 10.770 Punkten. Doch wer versucht, das Schlechte zu vermeiden, läuft Gefahr, das Beste zu verpassen.

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Investieren statt Weltspartag: Warum Kinder Aktien brauchen

Heute also mal wieder Weltspartag – zum 92. Mal, obwohl es Zinsen nur noch in homöopathischer Dosis gibt. Höchste Zeit deshalb für einen „Weltanlagetag“. Denn Geld zurücklegen lohnt nach wie vor, gerade für Kinder: Je länger der Investment-Horizont, umso geringer die Risiken von Aktien. 15 Jahre reichen schon, um Verluste mit deutschen Top-Aktien nahezu auszuschließen.

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Staatsanleihen: Sichere Renten mit heftigen Verlusten

Anleihen bringen Sicherheit und Stabilität ins Depot, heißt es für gewöhnlich. Pustekuchen! Einen Vorgeschmack auf das Kursrisiko langlaufender Rentenpapiere konnten Anleger in den letzten drei Monaten bekommen. US-Bonds mit Laufzeiten von 10 Jahren und mehr haben um 6,5% nachgegeben – fast das Dreifache der Ablaufrendite.

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Doppelte Coca-Cola: Aktie versus Anleihe

Auch wenn die Marketingtrompeten der Finanzindustrie gebetsmühlenartig etwas Anderes behaupten: Nein, Dividende ist nicht der neue Zins. Stattdessen haben Aktien schlichtweg ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis als Anleihen – wie unsere aktuelle Gegenüberstellung am Beispiel von Coca-Cola illustriert.