Kategorie: Infografik

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Deutschland abgehängt: Schweizer Dividendenzahler ist der Biotech-Primus

Nicht einmal die milliardenschweren Finanzspritzen von SAP-Gründer Dietmar Hopp konnten bislang etwas dagegen ausrichten, dass Deutschland in der Biotechnologie allenfalls Regionalliga spielt. Das zeigt sich auch an der Performance: Wer sein Depot seit 2004 immer zum Jahresanfang mit den jeweils fünf größten deutschen Biotech-Aktien bestückt hat, liegt heute 12% im Minus. Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat das Vermögen ihrer Aktionäre derweil verzehnfacht – auch dank gesunder Dividenden.

FAAAM Technologie 2

FAAAMoses Quintett: Diese Tech-Aktien sind eine Liga für sich

Kurz nach Amazon hat nun auch die Google-Holding Alphabet die Schallmauer von 1.000 US-Dollar je Aktie durchbrochen. Zusammen mit Apple, Microsoft und Facebook sind die beiden Web-Größen die wertvollsten Firmen im S&P 500. Dass der Leitindex der Wall Street in den letzten dreieinhalb Jahren über 40% zulegen konnte, liegt nicht zuletzt an dem FAAAMosen Quintett. Seit Anfang 2014 haben sich die Kurse der Tech-Titanen im Schnitt mehr als verdoppelt. Auch Income-Investoren profitieren, denn Microsoft ist längst DividendenAdel – und Apple auf dem Weg dahin.

Sell in May Saisonalität 2

Der Kalender als Anlageberater: Sell in May? You better stay!

„Sell in May“, rät eine der bekanntesten Anlage-Weisheiten. Und tatsächlich fällt die Börse bisweilen ins Sommerloch. Aus dem empirischen Phänomen der Saisonalität lässt sich aber nicht wirklich eine robuste Investment-Strategie ableiten. Abseits des DAX, wo die am 2. Juni der letzte Konzern ausschüttet, sollten Anleger überdies bedenken: Wer keine Aktien hat, kann auch keine Dividende kassieren!

DAX Keine Angst vor dem Allzeit-Hoch 5

DAX: Keine Angst vor dem Allzeit-Hoch (das keines ist)

Nach zweijähriger Durststrecke sprintet der DAX von Allzeit-Hoch zu Allzeit-Hoch. Und je weiter es nach oben geht, umso dünner wird die Luft. Doch erstens sind die jünsten Bestmarken (noch) keine echten Kurs-Rekorde. Und zweitens lassen sich neue Höchstkurse sogar als Einstiegssignale deuten: Wer den inneren Schweinehund überwindet und systematisch in die DAX-Aktien investiert, die ihrem Gipfel am nächsten sind, hat seit 2002 dreimal so gut abgeschnitten wie der Index. Allzu simpel gestrickten Schnäppchenjägern drohen hingegen herbe Verluste.

Dividendensaison Nieselregen 1

Dividenden-Psychologie: Geld-Gewitter versus monetärer Nieselregen

Jetzt geht’s los! Die deutsche Dividendensaison startet in die heiße Phase. In den nächsten sieben Wochen bringen über 170 Unternehmen rund 33 Mrd. Euro unter die Aktionäre, rund 70% des Jahresvolumens. Dann heißt’s wieder ein Jahr warten: Viel Zeit zum Grübeln und Zweifeln. Unterjährige Ausschüttungen sind für die Psyche vieler Investoren besser als der konzentrierte Geldregen im Frühling. Es müssen ja nicht gleich monatliche Zahlungen sein wie bei einer US-Immobilienfirma – auch viele europäische Unternehmen zahlen mehr als einmal pro Jahr.

Erfolgsfaktor Zeit FAZ Renditedreieck 4

Aktienmärkte im Langfrist-Check: Die Zeit heilt alle Wunden

DividendenAdel dieses Wochenende in der F.A.Z., die im Rahmen der „Vermögensfrage“ mal nicht auf das Renditedreieck des DAI zurückgreift. Stattdessen werden unsere empirischen Analysen zur langfristigen Wertentwicklung von Aktien zitiert, um eine der wichtigsten Regeln für Investoren zu veranschaulichen: Je länger der Horizont, umso sicherer der Gewinn. Vor allem bei US-Aktien, denn nach 14 Jahren „Buy & Hold“ stand in der Nachkriegszeit unter dem Strich ausnahmslos immer ein Plus – völlig unabhängig vom Einstiegszeitpunkt. Doch lassen solche Statistiken wirklich Rückschlüsse auf die Zukunft zu?

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Tag der Aktie: Sieben DAX-Konzerne sind echter DividendenAdel

Heute also „Tag der Aktie“. Wer über ausgewählte Broker an der Börse Frankfurt ordert, zahlt für die 30 DAX-Titel und einige DAX-ETFs keine Gebühren – wobei das allein nicht der Grund sein kann, jetzt Bayer, Daimler oder Siemens zu kaufen. Praktisch deshalb, dass heute mit HeidelbergCement und Lufthansa auch die letzten DAX-Firmen ihre Dividendenvorschläge für 2017 veröffentlicht haben. Auf Basis dieser Daten erfüllen nun sieben Konzerne aus der 1. Börsen-Bundesliga alle DividendenAdel-Kriterien.

RWE Dividende Nullrunde 0

Stromausfall: RWE überrascht die Experten mit erneuter Nullrunde

Wie im Vorjahr lässt RWE auch 2017 die Dividende ausfallen. Der Sorgen-Versorger trotz damit dem Druck der kommunalen Aktionäre – stellt allerdings ab dem nächsten Jahr mindestens 0,50 Euro je Aktie in Aussicht. Bleibt zu hoffen, dass der Konzern mit seinen Prognosen zur Dividende nicht so daneben liegt wie die Analysten der Banken. Die wurden nämlich wie schon im letzten Jahr auf dem ganz falschen Fuß erwischt: Von 16 Experten, die seit Jahresanfang eine Schätzung zur RWE-Ausschüttung veröffentlicht haben, hatten gerade einmal fünf die Null auf dem Zettel.

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MDAX mit dem 637. Allzeithoch: Keine Bange vor dem Gipfelsturm

Während der DAX noch knapp 5% unter seinem Rekord aus dem April 2015 notiert, hat der MDAX gestern schon wieder ein neues Allzeithoch erklommen – das elfte in diesem noch jungen Jahr. Und dennoch keine Spur von Euphorie. Lieber mal ein bisschen was verkaufen, die jetzt aber wirklich überfällige Korrektur (oder alternativ den großen Crash) abwarten und dann auf ermäßigtem Niveau wieder kräftig aufstocken, denkt sich so mancher Anleger. Doch die Historie seit 1988 lehrt: Der MDAX belohnt Geduld und Nervenstärke.

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Geld für Kois statt für Aktionäre: Spätrömische Dekadenz bei Volkswagen

Selten hat der Begriff von der „spätrömischen Dekadenz“ so gut gepasst wie beim ehemaligen Volkswagen-Chef Martin Winterkorn, der sich sogar einen beheizten Teich für seine edlen Koi-Karpfen von der Firma bezahlen ließ. Doch während Geld in Wolfsburg scheinbar keine Rolle spielte, mussten sich die Aktionäre mit mageren Dividenden bescheiden: In der Ära Winterkorn wurde nur ein Sechstel der Gewinne ausgeschüttet. Solcher Geiz ist ein Warnsignal für Investoren – denn Firmen mit Payout-Quoten zwischen 25% und 75% schneiden langfristig deutlich besser ab.

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