Kategorie: Hintergrund

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Die Macht der großen Zahlen: Wie Langfrist-Charts täuschen können

Die Nasdaq gestern Abend mal wieder mit einem neuen Allzeithoch. Inzwischen scheinen die Langfrist-Charts der US-Technologiebörse fast ebenso senkrecht nach oben zu zeigen wie vor dem großen Crash 2000-03. Dass so manchen Anleger die Höhenangst befällt, liegt auch an der graphischen Aufbereitung. Üblich sind lineare Skalierungen – doch nur die logarithmische Darstellung ermöglich die richtige Einordnung langfristiger Kursbewegungen.

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Investieren in Agrarrohstoffe: Mit Essen spielt man nicht

Butter ist so teuer wie nie, Äpfel werden knapp, nur Gemüse ist billiger als 2016. Der gemeine Casino-Kapitalist fragt da natürlich gleich: Kann man davon irgendwie profitieren – und sei es nur, um sich gegen steigende Preise im Supermarkt abzusichern? Klare Antwort: Ja, aber nicht mit Finanzprodukten auf Agrarrohstoffe. Denn die Warenbörsen sind für Erzeuger und Verarbeiter gemacht, während Investoren und Spekulanten „in the long run“ kräftig reinbuttern. Privatanleger setzen deshalb auf Aktien. Dabei sind Lebensmittelhersteller aussichtsreicher als Firmen wie BayWa, die am Anfang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette stehen.

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Dogs of the Dow: Dividenden-Hunde hecheln bloß nebenher

Das 1991 von Michael O’Higgins beschriebene Dogs of the Dow-Portfolio ist sozusagen der Ur-Ahn aller Dividendenstrategien. Doch einfach jedes Jahr die zehn renditestärksten Aktien aus dem Dow Jones kaufen – damit war in den letzten eineinhalb Jahrzehnten keine nachhaltige Überrendite mehr zu erzielen. Dennoch gehören die Hunde von O’Higgins nicht in die zum Bersten gefüllte Kiste mit Investment-Strategien, die die Welt nicht braucht.

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Piotroski F-Score (Teil 2): So hilft der Bilanz-Professor beim Investieren

Neun Kennzahlen von Cashflow bis Verschuldung, keine Prognosen, nur harte Fakten aus der Bilanz: Mit dem Piotroski F-Score erhalten Anleger einen schnellen Einblick in die finanzielle Qualität eines Unternehmens. Wer durch die Brille des Stanford-Professors auf den Kurszettel schaut, entdeckt bisweilen Aktien, die man sonst oft nicht auf dem Radar hat. Doch der F-Score ist mehr als nur Inspirationsquelle. Er kann auch bei der regelmäßigen Depotüberprüfung helfen und systematische Value-Strategien aufpeppen.

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Erste Bank sei Dank: Endlich neuer Dividenden-Rekord in Österreich

Die 64 im WBI Wiener Börse Index enthaltenen Unternehmen schütten 2017 knapp drei Mrd. Euro aus und übertreffen damit endlich eine zehn (!) Jahre alte Bestmarke. Besonders erfreulich: Angeführt von Erste Group Bank, OMV und Telekom haben alle Top 10 Zahler ihre Dividende angehoben. Die beste Ausschüttungsqualität finden Anleger aber weiterhin in der zweiten Reihe, wo neben zwei Regionalbanken besonders Mayr Melnhof Karton und Do & Co. überzeugen.

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Piotroski F-Score (Teil 1): Neun Punkte für finanzielle Qualität

Kontinuität, Ausschüttungsquote, Rendite und Dynamik: Die vier DividendenAdel-Kriterien identifizieren Unternehmen, die nachrechenbaren „Shareholder Value“ liefern. Doch warum nicht eine zweite Meinung einholen!? Wer sich dabei nicht auf Onkel Herbert oder Nachbar Willi verlassen will und auch von professionellen Börsen-Wahrsagern wenig hält, wird den F-Score mögen – eine Art Neun-Punkte-Plan für fundamentale Aktienanalyse auf wissenschaftlicher Basis, entwickelt vom Stanford-Professor Joseph D. Piotroski.

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Die DividendenAdel-Profile: Dividendenqualität auf einen Blick

Wann immer es bei uns um einzelne Aktien statt um allgemeine Themen geht, sind sie mit von der Partie: Die DividendenAdel-Profile – unsere Info-Grafiken mit allen Fakten und Kennzahlen rund um das Magische Viereck nachhaltiger Ausschüttungsqualität. In der Facebook-Gruppe „Dividendenstrategie“ gibt es seit Juli 2016 sogar einen eigenen Diskussionsfaden, wo Christian W. Röhl regelmäßig Profile und Kurzkommentare zu von den Mitgliedern vorgeschlagenen Firmen postet. Dieser exklusive Service ist jetzt auch hier auf der Website verfügbar.

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100 Tage Donald Trump: Das reicht nicht für’s Präsidenten-Podium

„Die ersten 100 Tage meiner Regierung waren die erfolgreichsten in der Geschichte unseres Landes“, behauptet Donald Trump. Zumindest aus Sicht der Börse stimmt das jedoch nicht. Denn seit Trumps Inauguration am 20. Januar liegt der altehrwürdige Dow Jones Industrial Average zwar 5,6% im Plus. Aber selbst wenn man nur die Nachkriegszeit betrachtet, reicht das nicht einmal für einen Platz auf dem Präsidenten-Podium: In den ersten 100 Tagen der Regentschaft von George H. W. Bush und John F. Kennedy ging’s an der Wall Street noch deutlich stärker nach oben. Und was „The Donald“ vielleicht noch mehr ärgert – auch Bill Clinton erwischte einen leicht besseren Einstand.

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Dividendenstudie 2017: Vierfacher Rekord, viel Qualität und ein paar Warnsignale

Pflichtlektüre für Dividendenkassierer: Gemeinsam mit der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW) und der FOM Hochschule haben wir heute in Frankfurt am Main die achte Auflage unserer Dividendenstudie Deutschland vorgestellt – die wohl umfassendste Analyse zum Ausschüttungsverhalten der heimischen Börsenfirmen. In allen Indices der DAX-Familie dürfen Aktionäre sich über neue Rekorde freuen, weil über zwei Drittel der Unternehmen mehr zahlen als im Vorjahr. Nicht außer Acht lassen sollten Investoren allerdings die Implikationen der möglichen Zinswende.

DividendenAdel Eurozone Zertifikat 0

DividendenAdel Eurozone 25: Jetzt als Index-Zertifikat der Deutschen Bank

Wer unternehmerische Sachwerte besitzen, laufende Erträge aus Dividenden kassieren und an der langfristigen Wertschöpfung erfolgreicher Geschäftsmodelle beteiligt sein will, muss Aktien kaufen. Denn nur beim Direktinvestment hat man die maximale Souveränität über das eigene Vermögen. Doch ein Depot mit ein paar Dutzend verschiedenen Firmen aus aller Herren Länder ist nicht jedermanns Sache. Deshalb gibt’s die 25 Aktien des DividendenAdel Eurozone jetzt auch fertig verpackt – als börsennotiertes Index-Zertifikat der Deutschen Bank.

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