Kategorie: Aktie im Fokus

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Das geht nicht in die Hose: Ontex wächst mit Windeln

Bei der Premiere von echtgeld.tv wurde Ontex zur „Aktie des Monats“ gekürt und live in der Sendung geordert. Der belgische Konzern produziert Windeln, Damenbinden und Inkontinenz-Produkte – und verbindet ein krisenfestes Geschäft mit expansivem Wachstum, vor allem in aussichtsreichen Schwellenländern. Größter Aktionär ist ein Milliardär, der als „Buffett Belgiens“ gilt.

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Allianz auf Höhenflug: „Cool bleiben“ gilt nicht nur in der Krise

„Cool bleiben und Dividenden kassieren“ gilt nicht nur in der Krise, sondern auch bei steigenden Kursen. Etwa bei der Allianz, die in den letzten zwölf Monaten über 40% zugelegt hat. Wegen der Kürzung während der Finanzkrise ist der Münchener Versicherer zwar rein formal kein DividendenAdel, aber dennoch ein hervorragendes Unternehmen – das nicht zu teuer ist: 4% Dividendenrendite bei idealtypischem Payout von 50%, dazu ein Kurs/Gewinn-Verhältnis <12.

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China Everbright: Grüne Dividenden aus dem roten Reich

In den meisten Dividenden-Portfolios sind asiatische Aktien allenfalls eine exotische Beimischung. Einerseits fehlt vielen Anleger sowohl der kulturelle als auch der technische Zugang, andererseits gibt es auch nicht allzu viele Depot-Kandidaten: In Japan bedeutet Kontinuität oft Stagnation – während chinesische Firmen zwar vielfach mit stattlicher Dynamik und respektablen Renditen locken, sich dann aber als unsichere Kantonisten entpuppen. Zu den wenigen Ausnahmen gehört China Everbright International.

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Monster, Coke & Pepsi: Erfrischung im Dreierpack

Qualität zum Schnäppchenpreis, da muss der DividendenAdel einfach zugreifen. Und wenn die Halbliter-Dose Monster Ultra Zero für 99 Cent verschleudert wird, packt man halt mal die große Ikea-Tüte voll, bis das Regal leer ist. An der Börse ist’s nicht ganz so einfach: Die Monster-Aktie kam zuletzt trotz üppiger Aktienrückkäufe kaum noch vom Fleck und ist mangels Dividende ohnehin nur ein Fall fürs Spaß-Portfolio. Großaktionär des Red Bull-Rivalen ist allerdings ein Ausschüttungs-Aristokrat – der einen Energie-Schub gut gebrauchen könnte.

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Zuverlässige Ausnahme: Amadeus FiRe schüttet wieder alles aus

Allzu hohe Payout-Quoten sind für uns Income-Investoren ja oft ein Warnsignal. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Paradebeispiel dafür ist Amadeus FiRe. Der Personaldienstleister schüttet traditionell den kompletten Gewinn an die Anteilseigner aus. Und obwohl der Arbeitsmarkt zyklischen Schwankungen unterliegt, hat die SDAX-Firma in den letzten 13 Jahren elfmal die Dividende erhöht – sogar inmitten der Finanzkrise 2008/09. Heute wurde die nächste Anhebung verkündet. Dem Lockruf der mit knapp 5% äußerst üppigen Dividendenrendite sollten jedoch nur Anleger mit einem Faible für Spezialitäten folgen.

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Spardose Beiersdorf: Lieber Strafzinsen als Dividendenanhebung?

Stabile Dividenden sind prinzipiell eine feine Sache. Doch bisweilen fühlt man sich auch verhohnepiepelt, wenn eine Firma jahrein, jahraus dasselbe ausschüttet. Ein krasses Beispiel dafür ist Beiersdorf. Der Nivea- und Tesa-Konzern fährt Rekordergebnisse ein, während die letzte echte Dividendenanhebung aus dem Jahr 2008 datiert. Doch weil Tchibo-Erbe Herz die Mehrheit hat, können die Aktionäre kaum Druck aufbauen – sondern bloß einen großen Bogen um die Aktie machen. Die Alternative ist ein familiengeführtes Unternehmen aus Düsseldorf.

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Fresenius: Deutschlands erster Dividenden-Aristokrat

Als erste deutsche Börsenfirma schafft Fresenius 25 Dividenden-Anhebungen in Folge. Die klinisch saubere Ausschüttungshistorie zeugt – genau wie 7.500 Prozent Kursgewinn seit 1993 – von herausragender Unternehmensqualität. Und die hat ihren Preis: Mit einer Dividendenrendite von 0,8% und einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von 22 ist die Aktie kein Schnäppchen. Nachdem gerade ein neues Allzeithoch erklommen wurde, müssen Anleger eine Grundsatzentscheidung treffen.

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Gesunde Anhebung: (Dividenden-)Adel verpflichtet und Bayer liefert

Bayer will dieses Jahr je Aktie 2,70 Euro ausschütten, 20 Cent oder rund 8% mehr als im Vorjahr. Damit hebt der DAX-Konzern seine Dividende zum siebten Mal in Folge an und baut seine Erfolgsbilanz auf 13 Jahre ohne Kürzung aus. Auch die Rendite kann sich sehen lassen. Wer irgendwann nach der letztjährigen HV zu Preisen unter 100,00 Euro eingestiegen ist, realisiert nun um die 3% – und darf sich obendrein über prozentual zweistellige Kursgewinne freuen. Unabhängig von der Monsanto-Transaktion bestätigen die Leverkusener ihren DividendenAdel-Status.

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Unilever wird (doch nicht) gefressen… und was ist mit Danone?

Mit Essen spielt man nicht, hat Oma immer gesagt. Doch das Lebensmittel-Monopoly ist in vollem Gange. Zwar hat KraftHeinz sein Übernahmeangebot für Unilever bereits nach zwei Tagen wieder zurückgezogen, doch die Geschichte ist noch lange nicht vorbei: Investoren wollen Wachstum sehen und das ist kurz- bis mittelfristig nur über Skalen- und Synergieeffekte darstellbar, weshalb Fusionen nur eine Frage der Zeit sind. Unter Druck ist dabei auch Marktführer Nestlé, profitieren könnte Danone – wobei die (reichlich wolkige) Übernahmephantasie nicht der entscheidende Grund ist, warum die Yoghurt-, Wasser- und Babybrei-Aktie gut ins Portfolio passt.

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Outdoor-Pionier VF Corp.: Regendichte Rendite trotz Gegenwind

Der Outdoor-Pionier VF Corp hat zu lange auf den stationären Textilhandel gesetzt, weshalb das Wachstum 2016 hinter den eigenen Zielen zurückgeblieben ist. Dafür wurde die Firma hinter Labels wie The North Face, Timberland oder Napapijri von der Börse abgestraft – mit der schlechtesten Sechs-Monats-Performance aller US-Dividenden-Aristokraten. Die Langfrist-Perspektive für margenstarke Funktionskleidung ist aber nach wie vor intakt, weshalb wir die aktuelle Rendite von 3,5% zum Anlass für antizyklische Käufe nehmen.

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